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DAUERAUSSTELLUNGEN

 

• Kunstglasausstellung

Das Muzeum Karkonoskie besitzt die größte, über 7000 Ausstellungsstücke zählende Sammlung von Kunstglas in Polen. Im europäischen Raum gehört diese Kollektion zu den zehn besten. In der ständigen, chronologisch angelegten Ausstellung stellen wir zirca 1000 ausgewählte Objekte, die das Interesse vor allem durch die Art der Ausführung und Verzierung wecken. Die Exponaten wurden nach Stilepochen eingeordnet von Barockes Glas bis zu modernes Unikatglas.

 

•Die Ausstellung  „Geschichte Hirschbergs und der Region”

Das Muzeum Karkonoskie lädt zur Reise durch das alte Hirschberg und Region ein. Neu eröffnete Ausstellung zeigt dem Besucher verschiedene Aspekte der Geschichte sowie die kulturellen und künstlerischen Errungenschaften näher.

 

Die Ausstellung  präsentiert  Exponate von der Epoche des Steines , Mittelalter, Zeiten von Leinenhändler und hier auch Eins der vertvollsten Exponate des Museums, das Holzmodell der Hrschberger Gnadenkirche. Ein Teil der Ausstellung ist für das ethnologische Exponate gewidmet. Hier präsentieren wir Volkstrachten, Handwerken wie die Böttcherei, die Stellmacherei,die Tischlerei, die Schmiederei, die Weberei – Phasen der Flachsverarbeitung.

 

Im 1914 wurde an das Hauptgebäude des Museums von der Südseite Patrizierhaus und  Gebirgsbauernhaus angebaut. Das Gebirgsbauernhaus ist ein Umgebinde-Blockhaus. Heute kann man auch dieses Haus besichtigen. Im Inneren des Hauses befindet sich originelle Ausstattung überwiegend aus dem 18. Jh.

 

Die Ausstellung hat viele multimediale Ergänzungen: multimediale Karte Hirschbergs, fünf Filmen,  und mehrere Computerbildschirmen, auf die zahlreichen Dias mit  alten Postkarten, Grafiphiken und Pläne zu sehen sind.

 

Die multimediale Ergänzungen sind auch im Fremdsprachen erreichbar, man kann hier Informationen z.B. über  Riesengebirgsverein, Turismus, Geschichte des Museums finden.

 

 

SONDERAUSSTELLUNGEN

 

03.02-02.04.2017

 

"Dr Jekyll and Mrs Hyde" – Glasfestival

Bereits zum fünften Mal treffen sich Künstler und Glaskunstenthusiasten in Wrocław bei dem Europäischen Glasfestival „Play with Glass”. Mit jedem Jahr erfreut sich das Festival größeren Interesses – in Polen wie im Ausland, und wird somit allmählich zum wichtigsten zyklischen, mit Glaskunst verbundenen Event in Europa.

 

Hauptausstellung im Rahmen des Projekts Play with Glass – European Glass Festival.

 

In der weltweit bekannten Novelle des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson „Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde”, 1886, verändert sich der anerkannte Londoner Arzt, Dr. Henry Jekyll infolge der Einnahme des eigens erfundenen Elixiers in den grausamen Edward Hyde. Jekyll kann die als Hyde begangenen Taten nicht akzeptieren und sucht den Freitod. Stevensons Novelle, oft als Porträt einer psychopathologischen Doppelpersönlichkeit ausgelegt, ist für den gängigen umgangssprachlichen Spruch „Jekyll und Hyde” als Bezeichnung einer multiplen Identität verantwortlich. Kann die Veränderung von Dr. Jekyll in Frau Hyde den Selbstmord verhindern? Wird sich Frau Hyde, ähnlich wie Herr Hyde als ein Monster erweisen? Oder wird sie vielleicht eine Londoner Emanze, die um Frauenrechte kämpft?
Die Geschichte von Dr. Jekyll aktiviert nach wie vor die Vorstellung der Leser von Stevenson in der ganzen Welt. Wird die Novelle auch die Künstler, die zur Teilnahme an der Hauptausstellung der 5. Edition des Europäischen Glasfestivals  „Play with Glass” u.d.T. „Mr Jekyll and Mrs Hyde” eingeladen wurden,  zur Darstellung eigener Ereignisversion provozieren?
Zur Vorstellung der Erzählungen über den heutigen Dr. Jekyll mithilfe von Glas, vereinsamt im industriellen und virtuellen Raum des 21. Jhs?

Anita Bialic

 

Künstler

Kalina Bańka – Polen; Jakub Berdych – Tschechien; ÆsaBjörk – Norwegen; Javier Blanco – Spanien; Jana Hojstričová, Palo Macho – Slowakei; Krista Israel – Holland; Maria Koshenkova – Russland/Dänemark; Magdalena Kucharska – Polen; Sini Majuri – Finnland; Mihály Melcher – Ungarn; John Moran – Belgien; Silvio Vigliaturo – Italien; Janusz Walentynowicz – Dänemark/USA; Krzysztof Wałaszek – Polen; Bernd Weinmayer – Deutschland/Österreich; Dana Zámečníková – Tschechien; Barbara Zworska-Raziuk – Polen

Kuratorin: Anita Bialic

 

Wanderer - Marta Gibiete

Aus der Kindheit erinnere ich mich an das Glücksgefühl, das mich begleitete, wenn ich im heißen Sommer auf einer Blumenwiese lag und weißen Wolken zuguckte, die am blauen Himmel wandernd an Fischflossen erinnerten . Woher kamen sie, wie sind sie hergekommen? Ich stellte mir vor, die lustige Wolke, die gerade über mit flog, erscheint in ein paar Stunden über der Stadt meiner Freundin. Vielleicht erzählt sie ihr, wie schön es ist, auf einer Wiese mit Blumen zu schlafen?

Viele Jahre später sagte eine andere Freundin, aus Finnland, vor der Rückkehr nach Hause zu mir: "Jedes mal, wenn ich dem Vollmond zugucken werde, kriegst du von mir Grüße". Am Anfang bekam ich von ihr oft Grüße, jetzt passiert das immer seltener.

 

Mit Wolken, dem Licht und Sternen können wir um die Welt herum hin und her reisen, unendlich oft. Ich bin an vielen Orten unterwegs, nah und fern von zu Hause, bin mit meinen Gedanken, Träumen und Werken. Alle meinen Glasobjekte nehmen von unterwegs meine Grüße an dich mit.

 

Gestalt, Farbe und Struktur sind Materialeigenschaften, die mich zum Schaffen inspirieren.  Glas ist ein ganz besonders ungewöhnliches Material, es ist sehr kreativ und ich lerne jeden Tag seine Gesichter kennen, viele, verschiedene und so schöne. Ich träume gern über Raumreisende. Ich beobachte gerne Wolken am Himmel. Ich sammle gerne Pilze im Wald und höre Vögeln zu... Alle meine Träume, Gedanken und Ideen sind in meinen Glasobjekten  - meinen Wandereren wiederzufinden.

Marta Gibiete

 

MARTA GIBIETE

Diplom in Kunstglas an der Fakultät visueller Künste (3D) der Lettischen Kunstakademie in Riga, 2005. 2002–2016 viele Stipendien und Grants für Kunstprojekte, Preis des Glasmuseums in Ebeltoft, Glasmuseet Ebeltoft, Dänemark,  beim Internationalen Wettbewerb Young Glass '97; der Jutta Cuny-Franz- Stiftung, des Glasmuseums Hentrich, des Kunstpalasts in Düsseldorf, Deutschland, 1999. Nominierung zum Preis der Lettischen Kunstakademie, 2011.

 

Teilnahme an 8 individuellen und über 100 internationalen Ausstellungen, u.a. Young Glass '97, Glasmuseum in Ebeltoft; Women Glass Artists Today, Kunstpalst in Düsseldorf, 2000; Coburger Glaspreis, Coburg, Deutschland, 2006, 2014; Internationale Glasausstellung in Kanazawa, Japan, 2007; European Glass Context, Bornholm, Dänemark, 2008, 2016; "UFO Unikat-Form-Objekt", Europäisches Glasfestival "Play with Glass" in Wrocław, Polen, 2013; Lux Aeterna, Internationale Glasbiennale in Straßburg, Frankreich, 2015.

 

Ihre Arbeiten befinden sich in Sammlungen von u.a.: Glasmuseum in Ebeltoft, Dänemark; Kunstpalast in Düsseldorf; Glasmuseum  der Stiftung Ernsting, Coesfeld, Deutschland; Lettische Botschaft Berlin, Deutschland, Museum für Dekorative Kunst und Design, Riga, Lettland.

 

Die Künstlerin fährt gerne Rad und sammelt gerne Pilze.

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag – Sonntag 9:00-17:00

Mittwoch 9:00-17:00  Eintritt frei

Montag - geschlossen

 

EINTRITT

Eintritt normal:      10,00 zł

Eintritt ermäßigt:   5,00 zł (Kinder, Schüler, Studenten, Rentner)

Führung kostet (max für Gruppe 35 Personen) 50 zł

Eintrittsgebühr und Führungen sind in zloty bar an der Museumskasse zu bezahlen.

Kartenzahlung ist leider nicht möglich.

Im Eintrittspreis sind Führungsgebühren nicht enthalten.

 

Führungen: bitte erfragen min 1 Woche fruher unter Tel. +48 75 645 50 71 oder info@muzeumkarkonoskie.pl

 



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